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Gedanken einer verzweifelten Seele

September 3, 2007

In einem verauchten Raum komme ich zu mir.

Mein Schädel hämmert, schon so stark, dass er zu platzen droht.

Schweiß rinnt mir die Stirn herunter und wird durch meine Augenbrauen gehindert, in meine zu tief blutroten Augen zu laufen.

Eine Wunder an der rechten Schlefe klafft und Blut fließt herunter. Ich wische mit meinem Arm den Schweiß weg. Dabei vermischen sich Blut und Schweiß.

Ich stinke erbärmlich, als hätte ich Wochen nicht geduscht.Um meine Schmerzen zu verdrängen setze ich die Rotwein Flasche an. Ohne einmal abzusetzen leere ich sie restlos.

Ich merke wie der Alkohol sich ausbreitet. Stecke mir eine Zigarrette an und blase den Rauch in den Raum.

So kann es nicht weitergehen, denke ich mir. Nehme den Strick der vor mir auf dem Tisch liegt und baue eine Schlaufe.

Der Stuhl auf dem ich stehe ist schon sehr wacklig, eine falsche Bewegung und ich hänge. Bricht dass Genick ist es ein sehr schneller Tot aber wenn nicht, dann stirbt man sehr qualvoll.

Da steh ich nun, will ich wirklich dem ein Ende setzten?

NEIN schreie ich, nehm die Schlaufe von meinem Hals und steige von meinem Stuhl.

Packe meine Sachen zusammen, verschütte meinen letzten Hochprozentigen Alkohol. Zünde ein Streichholz an und lasse es, mit einem sehr traurigen Blick, weil soviel Erinnerungen in diesem Raum gewesen ist und war,fallen.

Öffne die Tür von meinem brennenden Raum und gehe in ein neues Leben.

Mickel